Die Entstehung der MOBA-Games

Nachdem Ende der 90er Jahre zunächst die Strategiespiele wie Warcraft oder Starcraft unter den Spielern äußerst beliebt waren, wurden diese über die Jahre von einem anderen Genre abgelöst, das einst als Warcraft-Modifikation seine Premiere feierte. Denn das MOBA-Game DotA wurde bereits im Jahr 2003 als Modifikation für das Strategiespiel Warcraft 3 veröffentlicht und erfreut sich seitdem einer großen Beliebtheit unter den Spielern.

Dabei setzt DotA, genauso wie sein Nachfolger DotA2, allerdings auf ein komplett anderes Spielprinzip als die Strategiespiele, auf denen diese Spiele beruhen.

Die Regeln in MOBA-Games

Während es in Strategiespielen darum geht, seine Konkurrenten mithilfe der richtigen Strategie zu besiegen, sind MOBA-Games ein wenig komplexer: In einem MOBA-Game treten nämlich zwei Teams mit je fünf Spielern in einem Online-Wettkampf gegeneinander an und versuchen, den Turm des gegnerischen Teams, der auch als Nexus bezeichnet wird, zu Fall zu bringen. Zu diesem Zweck stehen den Spielern eine ganze Reihe von Helden zur Verfügung, über die sie während der Gefechte die Kontrolle übernehmen können.

Dabei ist es zu Beginn allerdings auch äußerst wichtig, sich mit seinen Teamkameraden in Bezug auf die richtige Mischung an Helden abzustimmen. Das hat den Hintergrund, dass sämtliche Helden über eine Reihe von speziellen Fähigkeiten verfügen, die die Teams bei der Wahl ihrer Spielfiguren berücksichtigen sollten. Denn nur das Team, das seine Helden richtig auswählt und zudem auch die Stärken und Schwächen seiner Gegner kennt, wird am Ende einer Begegnung dazu in der Lage sein, als Sieger hervorzugehen.

Wer sich nun vielleicht fragt, um was es in einem MOBA-Game denn schon gehen soll, dem sei gesagt, dass es bei Turnieren, wie dem jährlich stattfindenden The International, für die teilnehmenden Teams um Geldpreise in Millionenhöhe geht.

Und dies sowie der Spaß am Spiel sind für Millionen von Spielern weltweit zwei der Gründe, DotA2 zu spielen.